Keine Reduzierung gefährlicher Stoffe schwedische Chemikaliensteuer

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Keine Reduzierung gefährlicher Stoffe schwedische Chemikaliensteuer

Die heutigen Rechtsrahmen in der EU schafft nur Anreize, um die vorhandenen gefährlichen Chemikalien auslaufen zu lassen, ohne zu regeln, durch welche Chemikalien sie ersetzt werden sollen. Leider gilt dasselbe für die Chemikaliensteuer auf Elektronik, die die schwedische Regierung in ihrem Entwurf des Haushaltsplans 2017 dem schwedischen Reichstag vorgelegt hat. Das ist insofern ein Problem, weil gefährliche Chemikalien, die aus dem Verkehr gezogen werden, durch neue, noch gefährlichere Alternativen ersetzt werden können, so genannte falsche Substitution.

Der Hauptzweck einer Chemikaliensteuer auf Elektronik als finanzielles Steuerungsinstrument ist die Reduzierung von umwelt- und gesundheitsschädlichen Stoffen.

„So, wie die schwedische Chemikaliensteuer gestaltet ist, verfehlt man das Ziel der Abschaffung der gefährlichen Chemikalien. Der Grund ist, dass bekannte Chemikalien, die eine bessere Alternative wären, mit einer Strafsteuer belegt werden, während unbekannte Chemikalien, deren Langzeiteffekte nicht bekannt sind, keiner solchen Steuer unterliegen“, sagt Sören Enholm, Geschäftsführer von TCO Development

Die Schwierigkeit bei Chemikalien besteht darin, dass es nicht genügend Informationen darüber gibt, welche Chemikalien verwendet werden und welche Auswirkungen diese auf Mensch und Umwelt haben. Eine Chemikaliensteuer sollte daher zur Gewinnung von Informationen über die Verwendung von Chemikalien in den Produkten beitragen.

„Höchste Priorität sollte die Schaffung von Anreizen zur Entfernung der gefährlichsten Chemikalien aus elektronischen Geräten haben. Dazu ist erforderlich, dass diese durch weniger gefährliche Chemikalien ersetzt werden. Das Ergebnis der Chemikaliensteuer ist jetzt leider, dass mehr Fokus auf die Einnahmen für die Staatskasse gerichtete wird als auf die Umwelt“, erklärt Sören Enholm.

Die Nachhaltigkeitszertifizierung TCO Certified enthält eine neue Anforderung zur Lösung dieser Probleme mit Hilfe von GreenScreen For Safer Chemicals. Gefährliche Flammschutzmittel in IT-Produkten sind durch weniger gefährliche Flammschutzmittel zu ersetzen. Das ist wesentlich besser, als nur vorhandene gefährliche Chamikalien zu verbieten, ohne zu regeln, wodurch sie zu ersetzen sind.

„Diese Art der Substitution trägt zu einer positiven Entwicklung auf diesem komplexen Gebiet bei und bietet größere Möglichkeiten für eine Reduzierung von umwelt- und gesundheitsschädlichen Stoffen“, so Sören Enholm, Geschäftsführer von TCO Development.

Kontakt
Gabriella Mellstrand, PR- und Presse Manager

Über TCO Development

Wir betreiben die Nachhaltigkeit im IT-Bereich mit TCO Certified, der Nachhaltigkeitszertifizierung für IT-Produkte. Zertifizierte Produkte und deren Herstellung entsprechen aus einer Lebenszyklusperspektive Haltbarkeitsanforderungen, die von unabhängigen Dritten geprüft werden. Wir geben Käufern und Herstellern von IT-Produkten die Möglichkeit, haltbarere Entscheidungen zu treffen.[/fusion_builder_column][/fusion_builder_row][/fusion_builder_container]

2017-03-06T09:41:06+00:00 23 September, 2016|Categories: Neuheiten, Pressemitteilung|Tags: , , |